Bedeutung gemeinwohlorientierter Unternehmen
Nationale Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen
Bei den gemeinwohlorientierten Unternehmen handele es sich um einen sehr relevanten Teil der deutschen Wirtschaft
Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Franziska Brantner (Bündnis 90/Die Grünen), hat bei der Aussprache zur Unterrichtung (20/8372) des Bundestages zur Nationale Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen im Wirtschaftsausschuss die Bedeutung des Programms betont.
Die 70 Maßnahmen, die das BMWK gemeinsam mit dem Bundesministerium für Finanzen umsetzen wolle, bildeten einen "Strauß an Maßnahmen, um den wachsenden Zweig unserer Wirtschaft zu stärken", so Brantner bei einer Sitzung. Dieses Bestreben sehe man auch in europäischen Nachbarländern wie Frankreich und Spanien.
Bei den gemeinwohlorientierten Unternehmen handele es sich um einen sehr relevanten Teil der deutschen Wirtschaft, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin. Die Anzahl der Beschäftigten in dem Bereich sei sogar größer als die Anzahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie.
Mit der Nationalen Strategie will die Bundesregierung als "lernender Partner" mit sozial-innovativen Akteuren in Wissenschaft, Wirtschaft, Freier Wohlfahrtspflege und Zivilgesellschaft Soziale Innovationen und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften zu ermöglichen, zu beschleunigen und zu verbreiten.
"Soziale Innovationen erhalten bei Unternehmensneugründungen einen beachtlichen und wachsenden Stellenwert und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer sozial-ökologischen Marktwirtschaft und zur Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandortes Deutschland", heißt es in der Unterrichtung. (Deutscher Bundestag; ra)
eingetragen: 22.02.24
Newsletterlauf: 24.04.24
Meldungen: Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat
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Verschiedene gesetzliche Initiativen der vergangenen Jahre zielen nach Angaben der Bundesregierung darauf ab, unzulässige Einflussnahmen auf die Datengrundlagen des Risikostrukturausgleichs (RSA) der Krankenkassen zu verhindern und die Manipulationsresistenz des RSA zu stärken. Zuletzt sei mit dem "Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz" (GKV-FKG) 2020 die sogenannte Manipulationsbremse eingeführt worden, heißt es in der Antwort (20/14678) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/14442) der Unionsfraktion.
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